Potenzialanalyse in der Industrie und Handelskammer in Mettmann

19. Dezember 2018

Seit 2006 beauf­tragt die Lan­des­re­gie­rung NRW ver­schie­de­ne Bil­dungs­trä­ger mit der Durch­füh­rung der Poten­zi­al­ana­ly­se. Ziel der Poten­zi­al­ana­ly­se ist es, Schü­le­rin­nen und Schü­lern Hil­fe­stel­lung zu bie­ten, ihre per­sön­li­chen Inter­es­sen, Fähig­kei­ten und schlum­mern­den Talen­te erken­nen zu kön­nen. Im Vor­der­grund steht hier­bei vor­nehm­lich, die Stär­ken der Schü­ler zu ermitteln.

In die­sem Jahr nah­men erst­mals sie­ben Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Schu­le für Cir­cus­kin­der an den zwei Tagen Poten­ti­al­ana­ly­se teil. Der ers­te Test- Tag fand in den Räu­men der Indus­trie und Han­dels­kam­mer in Mett­mann unter der Anlei­tung von Frau Gabrie­le Leß­el und ihrem Team statt, die sich sehr ein­fühl­sam und moti­vie­rend auf die Jugend­li­chen vom Cir­cus kon­zen­trier­ten. Am Fol­ge­tag fand das Aus­wer­tungs­ge­spräch in den Räu­men der Schu­le für Cir­cus­kin­der in NRW statt. Sowohl die Betreu­er als auch die Kan­di­da­ten waren abso­lut zufrie­den mit ihren Ein­drü­cken und mit ihren Ergebnissen.

Berich­te eini­ger Tei­le­neh­me­rin­nen und Teilnehmer:

Jen­na und Tony:

Am 29. und 30. Novem­ber waren wir in Mett­mann und Hil­den und haben eine Poten­zi­al­ana­ly­se gemacht. Wir muss­ten tes­ten, wie gut wir uns kon­zen­trie­ren kön­nen und für was unse­re Fähig­kei­ten geeig­net sind. Wir waren vier Jun­gen und drei Mäd­chen und haben zusam­men als ein Team eine Brü­cke gebaut und in Ein­zel­ar­beit haben wir einen Kon­zen­tra­ti­ons­test gemacht. Am zwei­ten Tag haben wir im Ein­zel­ge­spräch unse­re beson­de­ren Stär­ken und Fähig­kei­ten erfah­ren und bespro­chen, für wel­che Auf­ga­ben, Arbei­ten und Beru­fe wir beson­ders geeig­net sind.

Es hat uns viel Spaß gemacht und wir wür­den es allen Schü­le­rin­nen und Schü­lern emp­feh­len auch dar­an teilzunehmen.

Lau­ra:

Ich, Lau­ra, fand die Poten­zi­al­ana­ly­se recht cool. Mir hat es Spaß gemacht, die ver­schie­de­nen Auf­ga­ben zu lösen. Mir hat alles recht gut gefal­len, aber am bes­ten fand ich die Team­ar­beit, wo wir die Brü­cke bau­en muss­ten. Das hat mir am meis­ten Spaß gemacht. Auch die Leu­te, die es mit uns gemacht haben, waren sehr freund­lich. Nach der Poten­zi­al­ana­ly­se waren wir alle Piz­za essen. Bri­an, Pierre und ich durf­ten danach allei­ne zum Hotel lau­fen, da es nicht weit von der Piz­ze­ria weg war. Als wir ange­kom­men sind, waren Vera und Diet­mar schon da. Sie haben uns unse­re Zim­mer gezeigt. Um 17:30 Uhr tra­fen wir uns alle unten im Hotel, um ins Bow­ling­cen­ter zu fah­ren. Das Bow­ling- Spie­len hat sehr viel Spaß gemacht. Als wir fer­tig waren mit Spie­len und zum Hotel zurück gefah­ren sind, haben wir noch schnell was beim Grie­chen geges­sen. Mir hat alles sehr viel Spaß gemacht und kann es nur wei­ter emp­feh­len. Am nächs­ten Tag sind wir alle nach Hil­den ins Forum gefah­ren, um unse­re Aus­wer­tung zu erfah­ren. Der Mann, der mit mir über mei­ne Aus­wer­tung gespro­chen hat, war sehr nett und freund­lich. Man­che Sachen waren über­ra­schend, man­che auch nicht. Z.B: 34 Punk­te habe ich in dem Bereich Sozi­al bekom­men. Da war ich eigent­lich nicht über­rascht, weil ich sehr gut mit Men­schen umge­hen kann. Die Poten­zi­al­ana­ly­se hat mir gezeigt, dass ich spä­ter gut was mit Men­schen und Kin­dern machen kann. Ger­ne wür­de ich auch die drei Prak­ti­kums-Tage machen, weil es mich schon inter­es­siert, was alles dort gemacht wird und wor­in ich gut bin. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Bri­an:

Schü­ler und Leh­rer der Cir­cus­schu­le tra­fen sich am 29.11.2018 sich um 8:30 Uhr in der Hand­werks­kam­mer in Mett­mann. Ich war auch dabei. Dort haben wir viel gemein­sam gemacht. Wir haben ver­sucht mit Draht For­men zu machen. Außer­dem haben wir gemein­sam eine gro­ße Brü­cke aus Stö­cken gebaut. Anschlie­ßend sind wir Piz­za Essen gegan­gen. Danach sind wir zum Hotel zurück und haben unse­re Zim­mer­schlüs­sel bekom­men. Wir sind dann am frü­hen Abend Bow­ling spie­len gegan­gen und spä­ter wie­der zurück zu unse­rem Hotel. Am nächs­ten Mor­gen sind wir zur Schu­le für Cir­cus­kin­der gegan­gen. Dort haben wir Gesprä­che geführt. Am Mit­tag dann sind wir alle nach Hau­se gefah­ren. Es waren zwei schö­ne, inter­es­san­te Tage.

Pierre:

Bei der Poten­zi­al­ana­ly­se hat mir sehr gut gefal­len, dass jeder einen Draht bie­gen muss­te, ohne Hilfs­mit­tel, aber genau wie auf einer Zeich­nung vor­ge­ge­ben. Da muss­te man ganz genau hin­gu­cken. Die Grup­pen­auf­ga­be, bei der wir alle zusam­men eine Brü­cke gebaut haben, war auch gut. Wir muss­ten uns gut abspre­chen, damit die gro­ße Brü­cke auch ste­hen blei­ben konn­te. Bei dem Gespräch am zwei­ten Tag habe ich zu jedem Test eine aus­führ­li­che Erklä­rung und Aus­wer­tung bekom­men, da hat man erst gemerkt, auf was die Leu­te am Tag vor­her alles geach­tet haben. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich wür­de ger­ne die ange­bo­te­nen Kur­se in Mett­mann besuchen.