Schulfahrten 2017

21. Februar 2017

Freilichtmuseum Lindlar

Unse­re Fahrt nach Lind­lar, um dort in das Leben ein­zu­tau­chen, wie es vor ca. 100 Jah­ren war, war ange­füllt mit hand­werk­li­chen Tätigkeiten.

Wir haben Muf­fins geba­cken und den Teig dafür – wie frü­her – mit dem Schnee­be­sen gerührt, ein eige­nes Büch­lein gebas­telt und gestal­tet, getöp­fert, mit Leder gear­bei­tet, mit Feder und Tin­te und auf eine Schie­fer­ta­fel geschrieben.

Die schö­ne Jugend­her­ber­ge hat­ten wir ganz für uns allei­ne, mit 3 Jungs und 4 Mäd­chen konn­ten wir uns bequem aus­brei­ten und im Gro­ßen und Gan­zen haben sich alle gut verstanden.
Trotz Grip­pe und Heim­weh haben alle pri­ma durch­ge­hal­ten, alles super mit­ge­macht und allen hat es sehr gut gefal­len. Gera­de auch in die­se Jugend­her­ber­ge und mit die­sen Ange­bo­ten, fah­ren wir ger­ne wie­der ein­mal nach Lindlar!!!

Paderborn

Als ers­tes stel­le ich mich kurz vor: Mein Name ist Loreen Lag­rin, ich bin 12 Jah­re alt und berich­te euch heu­te was über mei­ne ers­te Schulfahrt.

Als ich und mei­ne Schwes­ter am 30.01.2017 um 10:00 Uhr nach Pader­born gefah­ren wur­den (von mei­ner Mut­ter), war ich anfangs etwas ner­vös. Doch dann als wir anka­men, hat­te ich mich rie­sig gefreut. Ich sah mei­ne ABF (Aller Bes­te Freun­din) wieder.

Mon­tag (30.01.)
Am Tag der Ankunft hat­ten wir als ers­tes Mit­tag geges­sen, danach sind wir Schwim­men gegan­gen und am Abend haben wir gemein­sam die Wer­wöl­fe von Düs­ter­wald gespielt.

Diens­tag (31.01.)
Am Diens­tag sind wir um 07:00 Uhr auf­ge­weckt wor­den von mei­ner Lehrerin.

Dann haben wir gefrüh­stückt und muss­ten uns Lunch-Päck­chen machen, weil wir zum Mit­tag­essen nicht in der Jugend­her­ber­ge waren.

Danach sind wir zum welt­weit größ­ten Com­pu­ter­mu­se­um gelau­fen. Das Muse­um heißt; HNF – Heinz Nix­dorf Muse­um. Dort wur­de uns viel erzählt über die ers­ten Com­pu­ter der Welt, wie Leu­te frü­her geschrie­ben haben, und vie­les mehr!
Im Muse­um waren vie­le Robo­ter. Zwei davon hie­ßen Petra und Peter. Sie haben uns durch das Muse­um geführt. Nach der Muse­ums­füh­rung sind wir zum Base­ball gelau­fen. Das fand ich ziem­lich cool. Dort wur­de uns erklärt, wie man Base­ball spielt. Wir durf­ten es auch spie­len und es war cool.
Am Abend sind wir ins Kino gegan­gen, in den Film „Mein Blind Date mit dem Leben’’, der Film war gut.

Mitt­woch (01.02.)
Am Mitt­woch sind wir wie­der ins HNF-Muse­um gefah­ren. Dort haben wir einen Scratch – Kurs gemacht, in dem man was über Com­pu­ter­spra­che gelernt hat. Wir konn­ten dann selbst pro­gram­mie­ren und eine Kat­ze am Com­pu­ter lau­fen las­sen. Das hat mir lei­der nicht so viel Spaß gemacht!
Danach sind wir wie­der in die Jugend­her­ber­ge gefah­ren, dort haben wir uns erst­mal ausgeruht.
Dann als ein Schü­ler, der mit­ge­fah­ren ist, sich hin­set­zen woll­te, ist er mit dem Kopf an die Wand gesto­ßen und muss­te genäht wer­den. Er rief bei sei­nen Eltern an und ist trotz­dem mit uns in Pader­born geblieben.
Wäh­rend der ver­letz­te Schü­ler im Kran­ken­haus genäht wur­de, haben wir eine GPS-Stadt­ral­lye durch Pader­born gemacht. Dafür wur­den wir in Grup­pen auf­ge­teilt. Ich war mit drei wei­te­ren Mädels in einer Grup­pe. Wir hat­ten 3–4 Auf­ga­ben gemacht und dann kamen wir nicht mehr wei­ter. Des­halb haben wir uns in ein Café gesetzt und haben Waf­feln mit hei­ßen Kir­schen gegessen.

Dann so um 20:30 Uhr sind wir zum Schwim­men gegan­gen, ein paar Schü­ler woll­ten nicht mit, weil sie den Bache­lor gucken woll­ten, des­halb sind wir alle gemein­sam zum Schwim­men und haben dann im Anschluss in der Jugend­her­ber­ge den Rest vom Bache­lor geschaut.

Don­ners­tag (02.02.)
Am Don­ners­tag sind wir wie­der mit dem Bus zum Ahorn Sport­park gefah­ren. Dies­mal haben wir Squash gelernt. Das fan­den aber die Meis­ten doof, ich auch.
Danach sind wir in die Stadt und waren shop­pen. Ich war dies­mal mit 3 ande­ren Mädels unterwegs.
Dann am Abend sind wir alle zum Bow­ling. Beim Bow­ling war es am schöns­ten. Es war wie in einer Dis­co. Zu Beginn war alles zwar nor­mal, doch dann wur­de es auf ein­mal dun­kel mit Fla­cker­licht und die Musik ging an. Es wur­de eine rich­ti­ge Par­ty­stim­mung. Das war so geil!

Wir haben dort Cock­tails getrun­ken (natür­lich ohne Alkohol)
Der Abend war schön.

Frei­tag (03.02.)
Am Frei­tag war Tag der Abrei­se. Um 10:00 Uhr wur­den wir alle abge­holt. Man­che auch erst um 10:30 Uhr.
Das war die Klas­sen­fahrt der Mitt­le­ren 2017!
Mir hat sie sehr gut gefal­len und nächs­tes Jahr möch­te ich unbe­dingt wie­der mit!!!

Ich hof­fe dann berich­te ich euch auch dar­über etwas;)
bis zum nächs­ten Mal,
Eure Loreen

Hamburg

Am Mon­tag, den 30. Janu­ar 2017, fuh­ren wir mit dem Zug nach Ham­burg. Wir stie­gen in Dort­mund ein, ande­re Schü­ler in Köln, Düs­sel­dorf oder Essen. Unse­re Leh­rer star­ten immer an der ers­ten Sta­ti­on und sam­meln uns alle auf der Stre­cke ein. Nach­mit­tags kamen wir im A&O Hos­tel an und waren sofort begeis­tert. Die Zim­mer waren sehr groß und schön und jedes hat­te sogar sein eige­nes Bade­zim­mer. Nach­dem wir aus­ge­packt hat­ten, sind wir bow­len gegan­gen und hat­ten einen schö­nen ers­ten Abend.

Am zwei­ten Tag haben wir eine Stadt­füh­rung gemacht und konn­ten uns Sehens­wür­dig­kei­ten wie die Elb­phil­har­mo­nie und die Spei­cher­stadt anse­hen. Danach sind wir ins Dun­ge­ons gegan­gen, wo alle sehr viel Angst hat­ten. Eini­ge so sehr, dass sie von einer Bank gefal­len sind. Nach die­sem Schock waren wir alle erst­mal bei Mc Donald´s. Der krö­nen­de Abschluss des Abends war der Besuch in Disney´s Musi­cal „Der König der Löwen“.

Am drit­ten Tag waren wir in der Aus­stel­lung über Taub­stum­me „Dia­log im Stil­len“. Das war eine sehr inter­es­san­te Erfah­rung, weil man einen Kopf­hö­rer tra­gen muss­te durch den man nichts mehr hören konn­te. Danach waren wir shop­pen und haben uns noch die Ree­per­bahn angeschaut.

Am vier­ten Tag waren wir in der Aus­stel­lung über Blin­de „Dia­log im Dun­keln“. Das war sehr span­nend, denn in den Räu­men, durch die wir lau­fen muss­ten, war es stock­dun­kel und man muss­te sich mit einem Blin­den­stock zurecht fin­den. Danach besuch­ten wir das Aus­wan­derer­mu­se­um mit der Haupt­aus­stel­lung „Welt in Bewe­gung“, in der von Men­schen berich­tet wird, die in vier Epo­chen nach Ame­ri­ka aus­wan­dern woll­ten. Als wir dort anka­men wur­de uns alles aus­führ­lich erklärt und spä­ter konn­ten wir sogar ein rus­si­sches U‑Boot besich­ti­gen. Dann schau­ten wir uns noch den alten Elb­tun­nel an und mach­ten eine klei­ne Schiffs­tour über die Elbe.

Am nächs­ten Tag war die Schul­fahrt lei­der wie­der vor­bei, aber wir hat­ten ja noch die Zug­fahrt, um uns auf den Abschied vor­zu­be­rei­ten. Wir san­gen noch ein letz­tes Mal „Atem­los durch die Nacht“, auch wenn sich die Leh­rer dafür schämten.

Angel & Joeline