Schulfahrt nach Amsterdam

23. Februar 2026

Für unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die die letz­ten bei­den Jah­re an der Schu­le für Cir­cus­kin­der (SfC) ver­brin­gen, ist es jedes Mal etwas Beson­de­res: eine gemein­sa­me Abschluss­fahrt – und für vie­le auch ein „Luft­ho­len“, bevor es in die inten­si­ve Pha­se der Vor­be­rei­tung auf die Zen­tra­len Prü­fun­gen in Hil­den geht.

Gera­de weil unse­re Jugend­li­chen im All­tag an stän­dig wech­seln­den Gast­spiel­or­ten oder Kir­mes­plät­zen unter­wegs sind und sich nur sel­ten „ein­fach so“ sehen, haben Schul­fahr­ten und Aus­flü­ge an der SfC eine beson­de­re Bedeu­tung: Sie stär­ken Gemein­schaft, ermög­li­chen Erfah­run­gen in einer Grup­pe Gleich­alt­ri­ger und erwei­tern den Hori­zont über die Gren­zen des Cir­cus­plat­zes oder Jahr­markts hinaus.

Vom 2. bis 6. Febru­ar führ­te die Schul­fahrt dies­mal in die leben­di­ge und viel­sei­ti­ge Stadt Ams­ter­dam. Schon bei der Stadt­füh­rung durch die his­to­ri­schen Gas­sen wur­de deut­lich: Geschich­te ist nicht nur „Stoff“, son­dern lässt sich an Orten, Gebäu­den und Erzäh­lun­gen begrei­fen. Ein beson­de­res High­light war das STRAAT Muse­um mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Street­art-Wer­ken. Hier wur­de Kunst zum Gesprächs­an­lass: Wel­che Bot­schaf­ten ste­cken in Bil­dern? Wie erzäh­len Far­ben, For­men und Figu­ren Geschichten?

Sehr bewe­gend war der Besuch im Anne Frank Huis. Vie­le Jugend­li­che waren spür­bar berührt – auch, weil es in fast jeder Fami­lie auf der Rei­se Erfah­run­gen von Ver­fol­gung und Repres­sa­li­en gibt. Genau sol­che Begeg­nun­gen schaf­fen die Grund­la­ge, dass his­to­ri­sches Ler­nen nicht abs­trakt bleibt, son­dern Hal­tung, Empa­thie und Ver­ant­wor­tung anspricht. Auch das „Gru­se­li­ge“ hat­te sei­nen Platz: Im Dun­ge­on wur­de es auf­re­gend – und im bes­ten Sin­ne gemein­schafts­stif­tend, weil man sich gegen­sei­tig Mut macht, lacht und hin­ter­her dar­über spricht.

Im NEMO Sci­ence Muse­um konn­ten unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler selbst expe­ri­men­tie­ren und Natur­wis­sen­schaft „hands-on“ erle­ben. Abge­run­det wur­de die Rei­se durch eine gemein­sa­me Grach­ten­fahrt: Ams­ter­dam vom Was­ser aus zu sehen, war für vie­le ein unver­gess­li­cher Moment.

Ams­ter­dam war für unse­re „Abschluss­grup­pe“ ein star­kes gemein­sa­mes Erleb­nis: kul­tu­rell, his­to­risch, krea­tiv und ein­fach mensch­lich. Mit vie­len Ein­drü­cken im Gepäck geht’s nun in die letz­te Etap­pe und auf dem Som­mer­fest gibt es die Zeug­nis­se und wir las­sen es krachen …