Schulleitungskonvent der EKiR in Bonn

6. November 2026

Am 4. und 5. Novem­ber 2026 tra­fen sich die Schul­lei­ten­den der Evan­ge­li­schen Kir­che im Rhein­land zum Aus­tausch in Bonn. Unter der Lei­tung von Dezer­nen­tin Danie­la Tib­be nah­men sie zum einen ver­schie­de­ne Aspek­te der Schul­ent­wick­lung in den Blick. Zum ande­ren beschäf­tig­ten sie sich mit der Fra­ge, wie das evan­ge­li­sche Pro­fil der unter­schied­li­chen Schu­len im All­tag kon­kret erfahr­bar wird. Die Denk­fa­brik Schul­ent­wick­lung hat dafür Leit­fra­gen ent­wi­ckelt: Wo zeigt sich die Men­schen­freund­lich­keit Got­tes im täg­li­chen Mit­ein­an­der? Wie wer­den Schu­len zu Lern­or­ten des Glau­bens, der Hoff­nung und der Lie­be? Und wie stär­ken wir die Fähig­keit, über Glau­ben und Wer­te zu spre­chen und eige­ne Urtei­le zu bilden?

Die Impul­se aus der Denk­fa­brik ver­ste­hen Pro­fil­ent­wick­lung als gemein­sa­men Pro­zess. Kol­le­gi­en, Mit­ar­bei­ten­de, Eltern sowie Schü­le­rin­nen und Schü­ler sol­len dar­an betei­ligt wer­den. Für die SfC bedeu­tet das, unse­ren Bil­dungs­auf­trag immer wie­der mit der Fra­ge zu ver­bin­den, was Kin­der und Jugend­li­che auf der Rei­se für ihre per­sön­li­che und schu­li­sche Ent­wick­lung brauchen.

Das Kon­vents­pro­gramm umfass­te außer­dem den Aus­tausch über frei­wil­li­ge För­der­bei­trä­ge sowie schul­or­ga­ni­sa­to­ri­sche und päd­ago­gi­sche Fra­gen. Auch eine gemein­sa­me Andacht gehör­te dazu. Ein Besuch im Haus der Geschich­te war als Gele­gen­heit zur Wei­ter­bil­dung und zum per­sön­li­chen Aus­tausch vorgesehen.

Der Aus­tausch der Schul­lei­ten­den fin­det regel­mä­ßig statt: Min­des­tens ein­mal im Monat tref­fen sie sich digi­tal, zwei­mal im Jahr kom­men sie in Prä­senz zusam­men. So blei­ben die Schu­len kon­ti­nu­ier­lich im Gespräch, tei­len Erfah­run­gen und gestal­ten die gemein­sa­me Schulentwicklung.

Die The­men des Kon­vents machen deut­lich: Evan­ge­li­sche Schul­ent­wick­lung lebt von gemein­sa­men Wer­ten, päd­ago­gi­scher Refle­xi­on und der Bereit­schaft, von­ein­an­der zu ler­nen. Für uns steht dabei die Fra­ge im Zen­trum, wie wir Cir­cus­kin­der auf ihren indi­vi­du­el­len Lern­we­gen ver­läss­lich beglei­ten und ihre Bil­dungs­chan­cen stär­ken können.